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TITEL

Deutsche UVEITIS Arbeitsgemeinschaft DUAG e.V.

Selbsthilfeorganisation für an Uveitis erkrankte Menschen

transparent

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Die Satzung der Duag e.V.

Präambel

Die Deutsche Uveitis Arbeitsgemeinschaft (DUAG) ist eine Selbsthilfeorganisation von an Uveitis erkrankten Menschen und Ihrer Angehörigen in der Bundesrepublik Deutschland. Die DUAG tritt für die Patientenrechte, die Selbstbestimmung des Patienten sowie die gesellschaftliche und soziale Integration von Menschen durch ihre Uveitis bedingte Sehbehinderung ein.

Die DUAG ist eine bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation mit einer regionalen Gruppenstruktur in den Bundesländern. Patientengruppen und regionale Ansprechpartner sind an allen Augenkliniken angesiedelt, die sich mit dem seltenen Krankheitsbild „Uveitis“ beschäftigen.

Durch die aktive Beteiligung auch international tätiger Augenärzte werden die Patienten wesentlich darin unterstützt, geeignete und spezifische Behandlungsmethoden und bestmögliche therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

§ 1
Name und Sitz
Der Verein hat den Namen "Deutsche Uveitis Arbeitsgemeinschaft e.V." (DUAG) und ist eine Selbsthilfeorgansation. Die DUAG hat ihren Sitz in Tübingen. Sie ist unter der Nummer 1233 beim Amtsgericht Tübingen in das Vereinsregister eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Aufgaben
Der Verein fördert die öffentliche Gesundheitspflege; er verfolgt mildtätige Zwecke.
Dies soll geschehen durch:
Information, persönliche Beratung und Unterstützung von Uveitis-Erkrankten und ihrer Angehörigen;Aufklärung der Öffentlichkeit über die Krankheit Uveitis und ihren Auswirkungen;
Die Unterstützung von Uveitis-Erkrankten und ihren Angehörigen erstreckt sich auch auf die Hilfe im Umgang mit Versicherungsträgern und Behörden einschließlich einer im Einzelfall auf das Rehabilitations- und Behindertenrecht abgestellten Verfahrensvertretung in Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren nach den §§ 13 SGB X, 73 SGG sowie 63 SGB IX; eine offizielle, berufsamtliche Rechtsvertretung ersetzt diese Hilfe und Verfahrensvertretung nicht.
Information der Mitglieder über Fachärzte und Therapiemöglichkeiten;
Herausgabe von Informationsmaterial und Verbreitung von Veröffentlichungen
(Mitgliederzeitung, Poster, Faltblatt und anderes);Beteiligung an ophtalomologischen Fachtagungen und Kongressen; Beratung und finanzielle Unterstützung beim Aufbau regionaler Selbsthilfegruppen;
Kooperation mit interessierten Fachärzten durch Etablierung von Arbeitskreisen oder Qualitätszirkeln zur Uveitis.
Die Transparenz und die Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse insbesondere zur Ursache von der Uveitis und ihrer Therapiemöglichkeiten werden gefördert;
Zusammenwirken mit anderen Selbsthilfegruppen, insbesondere bei anderen Augenerkrankungen oder Systemerkrankungen, die eine Uveitis auslösen können;
Zusammenkünfte mit Erfahrungsaustausch und wechselseitigen Sehbehinderteninformation;
Pflege von Kontakten und Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Organisationen, Instituten und Persönlichkeiten aus den Bereichen und Segmenten der Medizin und des Gesundheitswesens, der Forschung und der Wissenschaft, des öffentlichen Lebens (z.B. jährliche Veranstaltung mit Fortbildungscharakter).

§ 3
Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO 1977 in der Fassung vom 01.09.2002 BGBI I S. 3866). Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden; die Mitglieder erhalten als solche keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

(3) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösen oder Aufheben des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.

(4) Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen oder Zuwendungen begünstigt werden.

(5) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

§ 4
Mitglieder

(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen oder juristischen Personen werden, die den Vereinszweck fördern wollen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Vorstand kann Ehrenmitglieder mit außerordentlichem Status ernennen. Diese sind nicht zur Beitragszahlung verpflichtet und besitzen kein Stimmrecht.

(2) Stimmberechtigt sind die natürlichen Mitglieder.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt

durch Tod eines Mitgliedes; durch schriftliche Austrittserklärung zum Ende eines Geschäftsjahres; durch Ausschluss, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen des Vereins schädigt. Den Ausschluss verfügt der Vorstand nach Anhörung des Mitglieds. Er wird mit seiner Zustellung wirksam.

§ 5
Beiträge

(1) Die Mitglieder des Vereins zahlen Beiträge.
(2) Die Mitgliedsbeitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung beschlossen.
(3) Der Vorstand kann bei Vorliegen triftiger Gründe ausnahmsweise die Zahlung eines Mitgliedsbeitrags erlassen.
(4) Für die Inanspruchnahme der Verfahrensvertretung in Widerspruchs- und Sozialgerichtsverfahren nach § 2 behält sich der Vorstand die Erhebung einer Verfahrensgebühr vor.

§ 6
Organe

(1) Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

§ 7
Vereinsstruktur

1) Die Mitgliederversammlung hat Legislativ-Funktion.

(2) Der Vorstand hat Exekutiv-Funktion.

§ 8
Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung soll einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal, einberufen werden; sie muss mindestens alle zwei Jahre stattfinden.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies von einem Drittel der Mitglieder unter Angabe von Gründen verlangt wird.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristverlauf beginnt am dritten Tag nach Absendung des Einladungsschreibens. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

(4) Eröffnet wird die Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden des Vorstandes oder dessen Stellvertreter. Dabei lässt der Vorsitzende zu Beginn der Versammlung von den anwesenden Mitgliedern in einfacher Abstimmung einen Versammlungsleiter wählen.

(5) Jedes ordentliche Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.

(6) Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Anwesenden und sind nur möglich, wenn die Mitglieder über die geplanten Veränderungen im Einladungsschreiben informiert worden sind. Zulässig ist, dass einzelne Mitglieder ihre Stimme auf ein anderes, an der persönlichen Stimmabgabe teilnehmendem Mitglied übertragen kann. Das an der Wahlhandlung teilnehmende Mitglied muss sich für jede einzelne Stimmenübertragung legitimieren und mit der entsprechenden Stimmenzahl an der Wahlhandlung teilnehmen. Die Stimmenübertragung ist auf maximal drei Stimmen je übernehmendes Mitglied beschränkt. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Stimmenübertragung, deren ordnungsgemäße Übernahme und das zweckentsprechende Abstimmungsverhalten liegt ausschließlich bei den daran beteiligten Mitgliedern.

(7) Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils zwei Jahre parallel zu den Vorstandswahlen zwei Kassenprüfer, die der Versammlung nach Abschluss der Vorstandsperiode über die Kassenprüfung berichten. Die Kassenprüfer haben das Recht, jederzeit beim Vorstand die Kasse, die Buchführung und sämtliche Belege zu prüfen. Eine Prüfung muss mindestens alle zwei Jahre stattfinden. Über die Prüfung ist ein Bericht anzufertigen.

§ 9
Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Kassenwart. Zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Darüber hinaus können dem Vorstand bis zu sechs weitere Personen angehören.

(2) Der Vorstand legt eine Geschäftsordnung vor, in welcher die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder und deren Kompetenzen geregelt sind und kann außerdem den Mitgliedern des Vorstandes im Einzelfall Aufgaben zuweisen. Für die Beschlussfähigkeit und das Abstimmungsverfahren gilt § 8 Abs. 6 entsprechend.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt, und zwar für jedes Vorstandsmitglied in besonderem Wahlgang. Die Wahl findet in Form der persönlichen Stimmabgabe statt und ist während einer ordentlichen Mitgliederversammlung möglich. Für das Abstimmungsverfahren gilt § 8 Abs. 6.

(4) Die Wiederwahl von ehemaligen Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

(5) Dem Vorstand soll mindestens ein Facharzt der Augenheilkunde angehören.

(6) Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder einem von ihm bestimmten Vertreter einberufen und geleitet. Die Einberufungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind. Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei seiner Abwesenheit die seines Stellvertreters. Alternativ können Vorstandsbeschlüsse auch außerhalb von ordentlichen Sitzungen durch jeweils schriftliche Erklärung der Vorstandsmitglieder gefasst werden.

(7) Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Wahlperiode bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.

(8) Der Vorstand erhält für seine Tätigkeit keine Vergütung. Für bis zu zwei Vorstandssitzungen pro Jahr können den Teilnehmern auf Antrag Reisekosten nach dem Bundesreisekostenrecht erstattet werden, sofern dies die Kassensituation zulässt. Mitglieder des Vorstandes können für Tätigkeiten nach § 2, die über die übliche Vorstandstätigkeit hinaus gehen und mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden sind, die Auslagen erstattet bekommen und eine angemessene Vergütung erhalten, sofern sie vom Vorstand dazu beauftragt worden sind. Über die Höhe der Tätigkeitsvergütung entscheidet der Vorstand nach Dringlichkeit und Kassenlage in einer Vorstandssitzung. Bei länger als einem Jahr ausgeübter Tätigkeit überprüft der Vorstand mindestens einmal jährlich die Rechtmäßigkeit der Vergütung.

(9) Der Vorstand legt jährlich einen Geschäftsbericht vor, der auch wichtige Informationen zu Aktivitäten des Vereins enthält. Dazu gehören auch solche, für die eine Tätigkeitsvergütung an Vorstandsmitglieder gezahlt wurde.

(10) Zur Sicherstellung der Mitgliederinformation jeder Art und Nutzung ist der Rückgriff auf elektronische Medien wie z.B. Email und Fax zulässig.

§ 10
Geschäftsführung

(1) Zur Führung der laufenden Geschäfte richtet der Verein eine Geschäftsstelle ein, die von einem hauptamtlichen Geschäftsführer gegen eine angemessene Vergütung geführt wird. Derzeitiger Sitz der Geschäftsstelle ist Löhnberg.

(2) Die Anstellung des Geschäftsführers geschieht durch den Vorstand; er legt dessen Stellenbeschreibung fest. Die Stellenbeschreibung ist verbindlich.

(3) Der Geschäftsführer berichtet dem Vorstand und nimmt an den Sitzungen des Vorstands in beratender Funktion teil.

(4) Der Geschäftsführer ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich für die ordnungsgemäße Abwicklung aller laufenden Geschäftsvorgänge sowie für die Ausführung der Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung. Der Aufgabenbereich des Geschäftsführers und der Arbeitsablauf in der Geschäftsstelle werden durch die vom Vorstand festgelegte Stellenbeschreibung bestimmt.

(5) Elementare Aufgaben des Geschäftsführers sind:die Vorbereitung von Vorstandssitzungen sowie der Mitgliederversammlungen,Überwachung des Finanzstatus`,
Strategische Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit,
Installierung, Nutzung, Pflege und Weiterentwicklung des Zugangs zu elektronischen Medien für die Vereinsarbeit im Innen- und Außenverhältnis.
Sicherstellung der Information und Beratung von Vorstand und der Mitglieder über die Entwicklungen im Verein,
Unterstützung des Vorstandes bei der Kontaktpflege zu nationalen und internationalen Organisationen gleicher Zweck- und Zielrichtung.

§ 11
Niederschrift
Die vom Vorstand und in den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben. Alle Mitglieder erhalten Niederschriften der Mitgliederversammlungen.

§ 12
Beirat

(1) Der Vorstand kann einen Beirat benennen, der insbesondere die Zusammenarbeit mit Ärzten, Forschungseinrichtungen, Instituten des Gesundheitswesens sowie des öffentlichen Lebens fördert.

(2)Vorstand und Beirat arbeiten vertrauensvoll zusammen

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